Im Jahre 1873 wurden die Grundsteine von R.Rubinson zur operationellen Wettervorhersage im Auftrage der Universität Uppsala, für Schweden gelegt.
Heute zuständig für Wettervorhersagen in Schweden ist in 1. Linie das SMHI-
Schwedisches, meteorologisches und hydrologisches Institut. Diese Behörde ist dem Umweltministerium unterstellt. Das SMHI liefert zuverlässige Wetter-, Wasser- und Klimadaten. Gewonnen werden diese durch: Messstationen, Ballons, Fahrzeuge, Bojen, Flugzeuge, Wetterradar, Satelliten und Blitzortungssysteme.
Alle eingehenden Informationen werden durch moderne Hochleistungsrechner gesteuert.
Das SMHI bietet folgende Produkte und Dienste an:
Allgemeine Wetterprognosen, Analysen, Untersuchungen, Statistiken, Gutachten, Klimastudien und Forschungsaufträge.
Wie üblich in Schweden, werden auch z.B. die jährlichen Umsätze von ca. 530 Mio. Kronen benannt. Die Zahl der Angestellten beträgt ca. 550 Mitarbeiter landesweit.
Zu den Prognosediensten gehören z.B.:
Landwetterprognosen, Bergwettervorhersagen, Erstellung von Eiskarten, hydrologische Prognosen und Unwetterwarnungen.
Z.Zt. gibt es in Schweden 15 Stationen für Landwettervorhersagen, von N nach S; 16 Stationen zur Messung von Temperaturen; sowie 15 Stationen für Seewetterprognosen und 5 weitere im Nordseebereich (Schweden zugehörig).
Das SMHI ist außerdem sehr wichtig als Funktion in der Ortung und Bekanntgabe für die Rettungsdienste, z.B.:
- Öl- und Chemikalien in Luft und Sauerstoff
- Überschwemmungen
- bei Bränden, besonders Waldbränden
- Kernkraftunfällen und Kernkraftexplosionen
Das SMHI steht in ständigem Kontakt und pflegt die Zusammenarbeit mit internationalen Einrichtungen gleicher und ähnlicher Fachgebiete weltweit.
Der SMHI- Hauptsitz befindet sich derzeit in Norrköping.