Natürlich eignet sich der Klarälven auch zum
gemächlichen Paddeln, Kanufahren oder Rudern. Anfängerfreundlich, weil nicht zu
stark strömend, ist der Fluss vor allem im mäandernden, mittleren Lauf. Hier,
genau zwischen Stöllet und Ekshärad, findet auch jährlich das
Jedermann-Paddel-Turnier "Klarälven Classics" statt (diesmal: 5. Juni
2010).
Was sich auf dem Fluss abspielt, wird vom Ufer aus beobachtet:
Denn hier haben die Angler ihr Revier. Der friedliche Klarälven ist für
Petrijünger eine Attraktion, weil an vielen Stellen für Fliegen- und
Spinnfischer leicht zugänglich. Da die Fischereibestimmungen für die einzelnen
Abschnitte des Gewässers sehr unterschiedlich sind, sollte man sich vor Ort
erkundigen. Lachs, Forelle und Äsche sind natürlich die beliebtesten Arten: Die
Salmoniden kehren dank Besatzmaßnahmen vermehrt in den "gezähmten" Klarälven
zurück. Aber auch Hechte, Quappen und Rotaugen kommen vor. Für die meisten
Fischarten gelten bestimmte Schonzeiten und Mindestmaße. Zum Angeln muss
sich sowohl der Laie als auch der Profi eine "fiskekort" zum örtlichen Tarif
kaufen. Sie werden entlang des Flusses an Tankstellen, Kiosken oder den
Gemeindeverwaltungen verkauft. Einen Fischereischein wie in Deutschland muss man
nicht nachweisen, dafür aber - im Fall einer Kontrolle - waidgerechtes
Angelgerät.