Für ein "Abenteuer Wildnis" mit anspruchsvollen
Steigungen ist der Kebnekaise prädestiniert.
Er ist nicht nur der
höchste Berg Schwedens, sondern auch der höchste nördliche Berg in ganz
Eurasien. Der Kebnekaise in Lappland liegt 150 Kilometer nördlich des
Polarkreises. Von hier in Richtung Arktis gibt es auf dem Kontinent keinen Berg,
der höher ist.
Ein "Rekord", den selbst erfahrene Alpinisten zu schätzen
wissen. Denn obwohl der Berg westlich von Kiruna „nur“ 2111 Meter hoch ist,
sprechen die, die ihn bestiegen haben, von einem "gefühlten Viertausender". Die
karge Gletscherlandschaft und die unberührte Natur rund um das Gebirgsmassiv
geben dem Wanderer das Gefühl von urwüchsigem Hochgebirge.
Dabei ist der
Kebnekaise - trotz Gletscherzungen, Geröllfeldern und dem vorgelagerten Gipfel
Tuolpagorni - selbst für ungeübte Berg-(Ein-)steiger zu bewältigen. Gute
Kondition, festes Schuhwerk und Schwindelfreiheit empfehlen die Bergführer
dennoch. Bei gutem Wetter wandert man auf dem Hauptweg, dem leichteren "västra
leden", in etwa 3,5 Stunden zum Gipfel (und dieselbe Zeit auch wieder zurück).
Kletterausrüstung - und am besten auch einen persönlichen Guide - brauchen die,
die den "östra leden" wählen. Hier sind felsige Passagen der Schwierigkeit I und
II zu überwinden; auf der Route sind klettersteigartige Eisendrähte und
Sicherungen in luftiger Höhe montiert.