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Immobilien in Schweden: Augen auf beim Hauskauf

Rotes Holzhäuschen

Ein typsches rotes Schwedenhäuschen ist der Traum vieler Deutschen (Foto: Andreas Nordström/ imagebank.sweden.se.)

Die schier endlose Weite, die geringe Bevölkerungszahl und die Tradition, bevorzugt Holzhäuschen zu bauen, macht schwedische Immobilien für Deutsche alleine schon aus finanzieller Sicht interessant. Egal, ob Ferienhäuschen oder Hauptwohnsitz – einiges zu beachten gibt es dennoch.

Wie auch in Deutschland hat die Lage des Traumhauses einen entscheidenden Einfluss auf den Preis. So sind diese im dünn besiedelten Norden beispielsweise deutlich niedriger als im Süden und ziehen wiederum umso stärker an, je näher wir den Ballungszentren kommen – insbesondere der Hauptstadt Stockholm. Dort blättert man für den Quadratmeter einer Eigentumswohnung gut und gerne rund 3.500 Euro hin, während man in Kronobergs län mit nur rund 950 Euro/qm dabei ist (Quelle: Germany Trade and Invest, Durchschnittswerte Januar-März 2010).

Möglichst: verhandeln
Trotzdem gilt: verhandeln lohnt. Denn in der Regel werden schwedische Immobilien mit einem Ausgangspreis angeboten (utgångspris), bei dem nicht selten noch Spielraum vorhanden ist. Ja, auch in Schweden ist es üblich, Geld verdienen zu wollen. Insbesondere, wenn man der erste Interessent ist, darf das eigene Gebot deshalb entsprechend niedriger ausfallen. Erst, wenn mehrere Interessenten ins Spiel kommen und sich gegenseitig überbieten, steigt der Preis. Allerdings ist der Makler gesetzlich verpflichtet, einen über die Gebote vorhandener Mitbieter zu unterrichten.

Wichtig: Makler
Apropos Makler: In diesem Punkt unterscheidet sich der Hauskauf völlig von dem in Deutschland. In Schweden trägt nämlich nicht etwa der neue Besitzer, sondern ausschließlich der Verkäufer des Hauses die Courtage, die in der Regel bei etwa anderthalb bis fünf Prozent des Kaufpreises (zzgl. Umsatzsteuer) liegt. Wer einen braucht, wird entweder über die gängigen Suchmaschinen fündig oder auf der Seite der schwedischen Maklervereinigung (mäklarsamfundet). Mit Hilfe der praktischen Suche nach Regierungsbezirken (län) und Gemeinden (kommun) findet man dort den nächsten Ansprechpartner. Viele sprechen Deutsch oder zumindest Englisch.

Sinnvoll: Kriterienkatalog
Nun wird es spannend: Welches der vielen Objekte soll es sein? Welches Haus erfüllt alle nötigen Kriterien? Eine detaillierte Übersicht hilft, jetzt nicht den Überblick zu verlieren. Dort sollten neben den Basics wie Lage, Größe und Alter/Zustand auch Kriterien wie Hochwassergefahr, Bauvorhaben in Umgebung und mögliche Nutzungseinschränkungen aufgeführt sein.

Unbedingt: besichtigen
Wenn nun das ein oder andere Objekt in die engere Wahl gekommen ist, beginnt die große Besichtigungstour. Oder sollte sie zumindest, denn noch immer wechselt so manches Internetangebot ungesehen den Besitzer. Das ist mehr als blauäugig und die beste Vorgehensweise, das Vorhaben Eigenheim scheitern oder zumindest kostenintensiv werden zu lassen. Nehmen Sie es stattdessen genau unter die Lupe oder ziehen Sie einen Gutachter zu Rate, falls Sie nicht selbst vom Fach sind. Denn wer hat schon alle schwedischen Auflagen hinsichtlich Energieeffizienz oder Wasser-/Abwassersituation im Kopf? Erkundigen Sie sich auch, welche Neben- und Folgekosten wie etwa Steuern neben der Kaufsumme auf Sie zukommen.

Final: rechtliches
Leisten Sie sich auch einen Experten, wenn es zu guter Letzt zum Kaufvertrag kommt. Ein Jurist wird sämtliche Papiere auf Herz und Nieren prüfen, denn Fehler bei der Vertragsgestaltung können teuer werden. So müssen Käufer und Verkäufer müssen namentlich benannt, das Grundstück eindeutig bezeichnet und der Kaufpreis in SEK angegeben sein. Hinzu kommt die Erklärung, dass das Haus ausdrücklich den Besitzer wechselt. Für die finale Umschreibung allerdings braucht es keinen Notar. Das erledigen Makler oder die Juristen der Bank gleich mit. Nach der Unterschrift überweist der Käufer üblicherweise eine Anzahlung von zehn Prozent der Kaufsumme. Der Rest wird am Tag der Übergabe fällig.

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