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Krankenpflege in Schweden

Eine Krankenschwester = en sjuksköterska

Nicht nur der Name der Krankenschwester hört sich in der schwedischen Sprache anders an. Auch die Krankenpflegeausbildung ähnelt der deutschen nur sehr wenig.

Während es sich in Deutschland dabei um eine betriebliche Ausbildung handelt, die gleichzeitig in einem Krankenhaus und der dazugehörigen Krankenpflegeschule absolviert wird, so hat die Ausbildung in Schweden einen akademischen Grad. In Schweden studiert man Krankenpflege, die an verschiedenen Pflegehochschulen (“vårdhögskolor”) als Hochschulstudium angeboten wird. Nötig dafür ist das Abitur.

Unterschiede der Krankenpflegeausbildung Deutschland / Schweden (kurz zusammengefasst):

Deutschland

  • Betriebliche Ausbildung
  • Vorraussetzung: mittlere Reife
  • Dauer der Ausbildung: 3 Jahre
  • Fort- und Weiterbildungen möglich
  • Berufsbezeichnung: Krankenschwester- /pfleger,
    geändert 2004 in Gesundheits- und Krankenpfleger/in

Schweden

  • Studium
  • Vorraussetzung: Abitur
  • Dauer der Ausbildung: 3 Jahre und weitere 1 bis 4 Jahre zur Spezialisierung bzw. Promotion
  • Berufsbezeichung: sjuksköterska (männlich/ weiblich)
  • Aufgabengebiet ist wesentlich umfassender als das in Deutschland

In Schweden kann die Dauer der Ausbildung zwischen 3 und 7 Jahren dauern- denn zudem ist es möglich nach dem 3-jährigem Studium ein weiterführendes 4-jähriges Studium zu absolvieren und zu promovieren.

Die Dauer der Ausbildung ist unterschiedlich. Entweder man studiert drei Jahre und schließt mit dem Abschluss als Krankenschwester bwz. –pfleger ab oder nach zusätzlich einem Jahr (einer sogenannten speziellen Ausbildung) mit dem Magisterexamen. Die praktische und theoretische Ausbildung ist nicht an allen Schulen gleich, der Anteil kann zwischen 35 und 50 % schwanken.

Ziel des Studiengangs Krankenpflege ist, das Wissen und Fähigkeiten zur selbständigen und kritischen Beurteilung von Krankheitsbildern und Pflegesituationen sowie zur Problemlösung zu vermitteln.

Das Studium zur Krankenschwester hat den Vorteil, dass sich Ärzte und Schwestern meist schon aus den Vorlesungen kennen, denn beide sind auf gegenseitige Hilfe im Beruf angewiesen.

Die Hierarchie, die oft in Deutschland zum „Berufskiller“ wird, gibt es in Skandinavien nicht. Probleme werden ausdiskutiert und die bessere Lösung wird dann umgesetzt.

Auch die Struktur des schwedischen Gesundheitswesens unterscheidet sich deutlich vom deutschen Gesundheitswesen. Das schwedische ist staatlich organisiert und die Verantwortlichkeit wurde den Provinziallandtagen übertragen. Somit sorgt jedes der 21 Provinzen in Schweden allein für den eigenen Gesundheitsbereich.

Finanziert wird das Gesundheitssystem durch Steuern, die jeder Bürger in Schweden bezahlt. Diese liegt im Durchschnitt bei etwa 11 % und wird über die Einkommenssteuer finanziert, jedoch können unterschiedliche Beträge je nach Provinz veranschlagt werden.
Auch ist es nicht, wie in Deutschland nötig sich eine bestimmte Krankenversicherung auszusuchen, sondern als Bürger in Schweden registriert man sich bei der staatlichen Krankenversicherung der sogenannten: försäkringskassan.

Die Struktur der Gesundheits- und Krankenpflege in Schweden umfasst mehrere Ebenen.

1. Die primäre Krankenpflege (primärvården)
2. Die Provinzialkrankenpflege und der Regionalkrankenpflege

Die primäre Krankenpflege ist die Ebene im Rahmen der Gesundheits- und Krankenpflege, auf der die Bevölkerung mit ihren gesundheitlichen Fragen und Problemen in erster Linie Hilfe suchen soll. Die Einrichtungen der primären Krankenpflege arbeiten für die Gesundheit der Bevölkerung und behandeln alle Krankheiten und Verletzungen, die keine Behandlung im Krankenhaus erfordern. (Ärzte, Krankenschwestern, Hilfsschwestern, KrankengymnastInnen, Hebammen etc).

In der Provinzial- und Regionalkrankenpflege werden Krankheiten behandelt, die eine Behandlung im Krankenhaus erfordern.

• Provinzialkrankenpflege: hierfür stehen etwa 80 Provinz- und Betriebskrankenhäuser zur Verfügung (darunter fällt die somatische Krankenpflege, stationäre und ambulante Behandlungen, wie auch die psychiatrische Pflege.

• Regionalkrankenpflege: wird in 9 Regionalkrankenhäusern betrieben (darunter zählen spezielle Stationen und Pflegeeinheiten, z. B.: Neurologie, Thoraxchirurgie / Plastische Chirurgie sowie besondere Laboratorien.

(Autor: Katharina Molthan)

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