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Freunde findet man in Schweden nur schwer

Für Zugezogene aus dem Ausland bietet Schweden eine Menge. Trotzdem ist es für Einwanderer dort besonders schwer, neue Freunde zu finden. Diese Einschätzung gaben jetzt Befragte einer internationalen Studie. Demnach landet Schweden auf einem der hintersten Plätze, wenn es darum geht, in dem Land “heimisch” zu werden.

Die Ergebnisse einer Umfrage der Organisation “InterNations” hat einheimischen Schweden zu denken gegeben. Angesichts der gestiegenen Zahl Neuankömmlinge aus aller Herren Länder, vor allem aber aus den Kriegsgebieten Syriens, wird in den schwedischen Medien nun die Frage der “Willkommenskultur” und Integration aufgeworfen. In dem InterNations-Index von 67 Ländern landete Schweden nur auf Platz 62 bei der Frage nach dem “schnellen Einleben”: Zugezogene aus dem Ausland wurden danach gefragt, wie freundlich sie aufgenommen wurden, wie schwer die Sprache zu erlernen war und wie schnell sie einheimische Freunde fanden. All dies scheint in Schweden nicht gerade leicht. Aber auch andere nordische Länder wie Dänemark und Norwegen schnitten bei diesen überwiegend subjektiven Einschätzungen eher schlecht ab.

Besonders leicht lebt es sich laut InterNations-Studie in Mexiko, Australien und Malta ein. Weitere Ergbenisse der Umfrage mit 14.000 Teilnehmern bei => InterNations.

3 Responses to Freunde findet man in Schweden nur schwer

  1. Michael Berger 5. October 2016 at 19:55 #

    Ich persönlich finde es nicht so schlimm das nicht jeder mit offenen Armen empfangen wird. Warum sollten sich die Menschen sowie ihre Verhaltensweisen oder Kultur für andere ändern. Auch ich habe es ins Auge gefasst im Rentenalter meinen Wohnsitz nach Schweden zu verlegen. Da passe ich mich an und fertig. Freunde zu finden ist ein langer Prozess und man kann dies nicht erwarten wie ein guter Freund den man schon sehr lange kennt empfangen zu werden. Wenn dieser noch andere Ansichten und Interessen hat wie ich ist es auch mehr als logisch nicht als Freund angesehen zu werden. Selbst im eigenen Land, bei Landsleuten suche ich mir meine Freunde doch auch selbst aus. Also worum geht es hier eigentlich. Wenn man dann noch in den Medien verfolgt was Schweden für Probleme mit Flüchtlingen hat ist dies doch mehr als verständlich. Schweden haben auch Medien und bekommen mit was sich in der Weltpolitik tut und haben auch ganz natürliche Ängste. Ich erwarte nicht mit ausgebreiteten Armen empfangen zu werden und versuche durch meine Freundlichkeit und mein offenes Wesen mich den Menschen langsam zu nähern ohne von ihnen was zu fordern.

  2. Jens 17. December 2016 at 11:30 #

    nun wie immer hängt es davon ab, was man konkret tun will. Ich bin mit dem Interessensbereich Outdoor / Selbstversorgung / Tierhaltung in das ländliche Schweden gegangen – und kann nur sagen, dass die Erfahrung nicht stimmt. Allerding führen Schweden Freundschaften auf eine andere Art, auf die man sich erst einlassen muss. Und es gibt deutlich Menschen, die garnicht in dem Land ankommen, sondern sich konsequent in Ihrer eigenen Sozialkreisen aufhalten. Es gibt einfach sehr viele Orte und sehr viele deutsche Ferienhausbesitzer, die sich gerne ein Kontaktnetz aufbauen wollen, so dass der bequemste Weg oft das bleiben in diesem Kulturkreis ist.

  3. Helga Pyerin 11. February 2017 at 12:57 #

    Habe einst viele Sommer in Stockholm gearbeitet und schon bei meinem ersten Job sagte man mir: Lern schwedisch, und du hast mehr Erfolg – und das tat ich auch – und es stimmte! Schweden freuen sich sehr wenn man sie in ihrer Muttersprache anspricht, sich für ihre Kultur und Natur interessiert! Ich habe nur die besten Erinnerungen und lese und spreche heute noch schwedisch!

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