Wer kennt sie nicht? Regelmäßig flimmern sie als das
pure Idyll über den Fernseher und verzaubern Jung und Alt gleichermaßen.
Schweden Filme sind seit Jahren beliebt und mindestens genauso lang gewinnen sie
immer wieder ganz neue Anhänger in aller Welt. Doch wer an die schwedischen
Filme denkt, denkt meistens auch an Ingmar Bergmann. Immerhin war er ein Meister
der schwedischen Filmkunst und hat diese wie kaum ein anderer zum Leben erweckt.
Doch Schweden und Kino, das ist weit mehr als nur Ingmar Bergmann. Es gibt ja
auch noch das beliebte Trollywood. Wenn jemand von Trollywood spricht, dann ist
stets von den Filmstudios in Trollhättan die Rede.
Die Filmstudios in
Trollhättan haben sich in vielerlei Hinsicht zu einem Markenzeichen für die
schwedische Filmkunst entwickeln können und das in wahrlich allen denkbaren
Belangen. Doch bis heute werden in den Studios, die in alten Autohallen
untergekommen sind, nicht nur schwedische Filme gedreht. So manch ein
internationaler Exportschlager hat es geschafft, die Menschen in Strömen in die
Kinosäle zu locken. So gehören Dancer in the dark aus dem Jahr 2000 und Dogville
aus 2003 wohl zu den Vorzeigebeispielen aus Trollywood. Obwohl es sich bei
Trollywood sicherlich nicht um die einzigen Filmstudios im ganzen Land handelt,
gehören sie zu dem, was man im Grunde als die Creme de la Creme bezeichnen kann.
Sie sind so beliebt wie ein bunter Hund und haben in den letzten Jahren
nochmals ungemein an Bedeutung gewinnen können. Immerhin hat der schwedische
Film mehr als nur eine Chance verdient und genau bei diesem Aspekt sind sich
alle einig.