Es kommt nie so wie man glaubt: Sophia arbeitet hart,
aber mit mäßigem Erfolg, an ihrer Schauspielkarriere. Derweil versucht Gina,
ihre große Schwester, seit Jahren von ihrem Mann schwanger zu werden. Tina, die
jüngste der drei Schwestern, hat zwei Kinder. Deren Vater allerdings, ein
chaotischer Krimineller, sitzt wieder einmal im Gefängnis. Seit Jahren schaffen
es die drei nicht, die nervtötenden Einladungen ihrer Eltern abzuschlagen.
Besonders schwierig ist Mutter Solveig, die mit ihrer Fürsorge alle erdrückt.
Bei jeder Gelegenheit betont sie, dass sie ihre eigene Schauspielkarriere opfern
musste, weil sie mit Gina schwanger war - nur um gleich darauf zu versichern,
dass sie sie trotzdem liebt. Als Sophia, die mittlerweile Mutter geworden ist,
plötzlich eine Hauptrolle angeboten bekommt, greift sie zu, auch um nicht den
gleichen Fehler zu machen wie damals ihre Mutter. Unterstützung findet sie beim
Vater des Kindes, ihrem Lebensgefährten Freddie. Die Familie schlägt sich durch
die Wirren des Alltags mit seinen kleinen und großen Katastrophen. Als sich
plötzlich der so in sich gekehrte Papa Tage in eine junge Frau verliebt, erkennt
er, was ihn all die Jahre so deprimiert hat. Kurzerhand zieht er die
Konsequenzen. Bald muss Mama Solveig einen weiteren, schlimmen Schicksalsschlag
verkraften, während auf die drei Schwestern ein unerwarteter Glücksfall
zukommt.
Für „Det blir aldrig som man tänkt sig“ zeichnen wieder einmal
Schwedens Komödien-Chefs vom Dienst, Måns Herngren und Hannes Holm,
verantwortlich. Filme, die einfach den Alltag bestimmter Menschen zeigen, ohne
einen klassischen Spannungsbogen aufzubauen oder ein außergewöhnliches Ende
hervor zu bringen, sind in Schweden beliebt. Oft sind sie sehr witzig und
unterhaltsam. In diesem Fall ist das Ergebnis durchaus sehenswert, aber nicht
gerade überdurchschnittlich amüsant.
Mit: Marie Richardson, Cecilia
Frode, Josefin Nilsson, Bibi Andersson, Gösta Ekman, Jacob Ericksson, Peter
Dalle.
1999, Regie und Drehbuch: Måns Herngren, Hannes
Holm