Schwedens Natur begeistert als eine Sinfonie für die
Sinne und ist bis heute als das Sinnbild des Außergewöhnlichen bekannt. Dabei
finden Gäste in dem Land überall verteilt kleine und große Highlights, die
verschiedener, aber eben auch abwechslungsreicher kaum sein könnten. Einer
dieser Höhepunkte, der seit Jahren weltweit einen herausragenden Ruf genießt,
ist als das blaue Band Schwedens bekannt. Der Götakanal hat sich zu einem Beweis
schwedischer Baukunst entwickeln können, ist gleichzeitig aber auch eine Art
Geschichte, die durch eine der beeindruckendsten Landschaften im Norden
führt.
Das blaue Band Schwedens führt stilvoll und traditionell zugleich
durch Östergötland. Der Startpunkt präsentiert sich mit der Industriestadt
Motala in einer doch recht modernen Manier. Motala wird durch den Götakanal mit
dem bei Söderköping liegenden Mem verbunden und gilt seit dem Jahr 1832 als eine
der wichtigsten Wasserstraßen des Landes. Baltzar von Platen hat als leitender
Ingenieur des Landes eine beeindruckende Wasserstraße geschaffen, die zur
Entstehungszeit als eines der modernsten Bauwerke weltweit angesehen werden
musste.
Heute präsentiert sich der Götakanal vielmehr als ein Highlight
des Landestourismus. Entlang des blauen Bandes reihen sich Cafés und Restaurants
wie eine beeindruckende Perle aneinander. Auch an Unterkunftsmöglichkeiten
mangelt es der Region keineswegs und genau diese sind, die zum Beispiel mit
B&B eine unbeschreibliche Modernität ausstrahlen. Die meisten der
zahlreichen Häuser befinden sich jedoch ab August in einem tiefen Winterschlaf.
Der Götakanal selbst ist jedoch bis September geöffnet und kann bis zu diesem
Monat mit Hingabe und Motivation mit seinen zahlreichen kleinen und großen
Highlights entdeckt werden.