Es ist der Traum vieler Schwedenfans. Bereits seit
einigen Jahren entscheiden sich immer wieder Menschen für ein neues Leben in
Schweden und somit für das Auswandern. Doch was manch einer groß vom Fernsehen
filmen lässt, spielt sich bei anderen vielmehr im Individuellen ab. Dass sich
die Entscheidung trotz der einen oder anderen Hürden als lohnenswert erweisen
kann, beweisen zahlreiche Auswanderergeschichten. Eine davon wird von dem
Deutschen Bernd Schlichtenbrede geschrieben.
Vor vielen Jahren hat er
sich in der Nähe der schwedischen Westküste niedergelassen, um genauer zu sein
in Katebol, einem kleinen typisch schwedischen Dorf in der Nähe von Hedekas.
Abgeschieden von dem deutschen Trubel wohnt er mit seinem Hund Nino in einem
kleinen, durchaus doch gemütlichen Holzhaus im Wald. Doch das heute so schmucke
Haus hatte einst ein ganz anderes Bild. So war es doch vielmehr nur eine Hütte,
die von Bernd Schlichtenbrede mit viel Engagement und zugleich auch
handwerklichem Geschick neu zum Leben erweckt wurde. Sie hat an Glanz und eben
auch an schwedischen Zauber gewinnen können und wird durch ein romantisches
Gästehaus stilvoll in Szene gesetzt.
Sein Leben in Schweden gestaltet
sich im Grunde als überaus einfach. Ein Highlight scheinen dabei schon die
endlos langen Spaziergänge im Wald zu sein, die er jeden Tag gemeinsam mit
seinem Hund bestreitet. Ein freundliches Hej hier, ein freundliches Hej da.
Bernd Schlichtenbrede ist durchaus bekannt und hat bei den gastfreundlichen
Schweden Anschluss gefunden. Die Entscheidung für die Auswanderung bereut er mit
Sicherheit nicht, denn irgendwie hat er sich über die Jahre auch an die Ruhe im
schwedischen Wald gewöhnt.