Åke Jönsson ist ein erfolgreicher und egoistischer
Geschäftsmann, bei dem sich alles nur um sich selbst und seinen Wohlstand dreht.
Doch von einer Sekunde auf die andere liegt sein Leben in Scherben. Er
überfährt, mit dem Handy telefonierend, seinen kleinen Sohn. Åke steht vor dem
nichts, seine Frau trennt sich von ihm, er darf seine kleine Tochter nicht mehr
besuchen und man kündigt ihm die Arbeit. Åkes Leben und sein Selbstbewusstsein
sind zerbrochen. Er hält sich mit Taxifahren über Wasser und beobachtet heimlich
aus der Ferne seine kleine Tochter, um in unbemerkten Augenblicken ein paar
Worte mit ihr wechseln zu können. Schließlich trifft er die junge, mißhandelte
und schwierige Linda, an die er sich fortan klammert. Åke versucht vergebens,
seine Unsicherheit zu überspielen. Wird er den Mut haben, die Liebe erneut in
sein Leben zu lassen?
Selten täuscht ein Filmcover derart wie bei Bang
Bang Orangutang. Hier handelt es sich nicht um eine durchgeknallte Komödie,
sondern um einen zutiefst traurigen Film, in dessen Hauptrolle Mikael Persbrandt
den verunsicherten Åke Jönsson beeindruckend darstellt. In weiteren Rollen zu
sehen sind Michael Nyqvist, Tuva Novotny, Fares Fares und Reine Brynolfsson.
2005, Regie: Simon Staho.