August Strindberg wurde 1849 in Stockholm geboren.
Trotz des späteren Konkurses seines Vaters, besuchte er die Schule und finanzierte sich als Hauslehrer das Studium.
Sein erster großer schriftstellerischer Erfolg gelang ihm 1879 mit dem Gesellschaftsroman mit "Röda rummet" (Das rote Zimmer).
1883 verließ er Schweden und lebte fortan ein unstetes Leben in den europäischen Metropolen, unter anderem auch in Berlin. Diese Zeit in seinem Leben war geprägt von psychischen Problemen, die ihn nahe an den Wahnsinn brachten. Auch privat hatte er wenig Aussicht auf ein "normales" Leben, 1891 wurde seine erste Ehe geschieden, 1893 heiratete er erneut, um sich ein Jahr später wieder scheiden zu lassen.
Neben seiner Arbeit als Schriftsteller widmete er sich den Naturwissenschaften und der Malerei. 1899 kehrte er nach Schweden zurück, heiratete erneut, bekam eine Tochter und ließ sich wieder scheiden.
1912 starb Strindberg.
Zeit seines Lebens war Strindberg ungeheuer produktiv und er hinterließ ein sehr umfangreiches Werk. Er schrieb Theaterstücke, Romane, Gedichte und Erzählungen.
Weiter Werke sind unter vielen anderen: "Tjänstekvinnans sons" (Der Sohn der Magd), "Fröken Julie" (Fräulein Julie), "Till Damaskus" (Nach Damaskus) und "Dödsedansen" (Totentanz).
Autor: Susanne Frense-Schneider