Kanutour in Dalsland Sommer 2005
Vorwort
Hej, Ihr
Schwedenfans! Wir, Steffi und Günni sind zwei schwedenbegeisterte Studis,
derzeitiger Wohnort: Kiel. Nachdem wir schon im Sommer 2004 einen
Ferienhaus-Urlaub im Småland gemacht hatten, zog es uns dieses Jahr wieder nach
Schweden, um die Schönheit der Natur und unvergleichliche Stille zu genießen.
Und was liegt da näher, als sich ins Kanu zu schwingen?! Als Ziel wählten wir
das Dalsland in Mittel-West-Schweden. Dies schien uns der beste Kompromiss aus
nicht allzu großer Entfernung (Spritkosten!) und Abgeschiedenheit zu sein.
Außerdem war mir (Günni) dies Gebiet schon von einer früheren Tour bekannt. Die
Anfahrt meisterten wir mit dem Auto über die Vogelfluglinie, also via Fähre von
Puttgarden nach Rødby und dann über die Öresundbrücke nach Schweden. So, nun
aber genug der Vorrede und ab zu unserem Reisebericht. Ein kleiner Hinweis nur
noch: den Bericht hat Steffi verfasst, daher beziehen sich alle Formulierungen
in der Ich-Form auf sie.
Samstag, 23.07.2005
Unsanft wurden wir um halb fünf morgens von einem pflichtbewusstem Radiowecker aus dem Schlaf geholt. Mühsam quälten wir uns aus dem warmen Bett, ohne zu ahnen, wie sehr wir dieses vermissen würden. Schlaftrunken torkelten wir in die Küche, in der Hoffnung, der starke Kaffee werde seinem Ruf alle Ehre machen. Genossen wurde die heiße Dusche, im Hinterkopf die Gewissheit, dass es die letzte für die nächsten 2 Wochen sein würde. Um halb sieben ging es mit der „Rostlaube“ (Golf 2 Diesel, Baujahr 1987), allerlei Gepäck (wie soll das alles ins Kanu passen???) und natürlich uns, Günni und Steffi, Richtung Dalsland/Schweden. Nach einer langen Fahrt kamen wir um ca. 16.00 Uhr am Ziel an. Die kleine Stadt Ed im Dalsland sollte der Ausgangspunkt für unsere 2-wöchige Kanutour werden. Alles raus aus dem Auto und clever ins Kanu verstaut hieß unsere Beschäftigung nach der Ankunft. Ach ja...das Wetter...! Es war windig, wolkig, regnerisch. Sonst noch Fragen? Günni wollte noch ein wenig paddeln, also rein ins Kanu (ohne gleich total unprofessionell auszusehen...) und los gings. Der Stora Le (so heißt der See) lag grau und lang vor uns und zeigte gleich, dass mit ihm bei solch einem Wetterchen nicht gut Kirschen essen ist. Starker Gegenwind machte uns zu schaffen und meine Wenigkeit hatte schon bald die Nase voll. Das Problem: Nichts als Felsen zu unserer Rechten, wo wir uns einen Schlafplatz suchen mussten. Verzweiflung machte sich breit, doch da tauchte zwischen den Hängen und Wäldern ein kleines Häuschen auf einer kleinen Lichtung auf. Frohen Mutes berichtete ich Günni von meiner Entdeckung. „Privatgrundstück!“ brüllte man mir entgegen. War mir in diesem Moment sch...egal, ich hatte keine Lust mehr, es war schon spät, kalt, nass und ungemütlich.
Das musste auch Günni einsehen und so nahmen wir einen Landgang in Angriff. Das Kanu bei diesem Wellengang an Land zu kriegen, war auch kein „Zuckerschlecken“. Nur ein schmaler, aber relativ flacher Felsen war zum Anlegen geeignet. Ausladen der Sachen ging nicht, da das Kanu bei diesem Wellengang vielleicht am Felsen kaputt gegangen wäre. Also zogen wir das Kanu voll beladen auf den Felsen, um es dann auszuladen und die Sachen plus Kanu noch eine Etage höher zur Lichtung zu schleppen. Zum Glück war keiner da, der uns wieder hätte verscheuchen können. Wir bauten das Zelt auf und kochten Essen...Ja was wohl? – Nudeln!! Aber ich hatte so gar keinen Hunger, mir war schlecht, ich war verzweifelt...sollte das 2 Wochen so weiter gehen?? Am liebsten wäre ich nach Hause zu seiner Mami gelaufen! Immerhin hatten wir einen Tisch und eine Bank aus Holz, echter Luxus. Ein schöner Sonnenuntergang entlohnte uns für den schweren Tag und ein Feuerchen im Grill spendete Wärme. Irgendwann fielen wir todmüde in unser Bett,...ääh...sorry, auf unsere Luftmatratzen und träumten uns in die erste Nacht in Schweden.
Sonntag, 24.07.2005
Der Tag fing ja gut an. Deutsche (!!) weckten uns aus dem Halbschlaf mit den Worten: „Lasst euch nicht stören!“, ein kleiner Hund übernahm die morgendliche Gesichtswäsche, eine Nacktschnecke hatte unser Zelt besudelt und das Wetter sah genauso grau aus, wie den Tag zuvor. Nach dem Frühstück, ich hatte immer noch keinen richtigen Hunger, fing die Arbeit an. Alles zusammen packen, Zelt abbauen, abwaschen...Letzteres gestaltete sich ziemlich schwierig. Auf dem glibbrigem Felsen rutschten mir alle unsere Messer ins Wasser. Gott sei Dank hat Günni lange Arme. Nachdem dieses Malheur behoben wurde, hieß es wieder: alles clever ins Kanu verstauen, sich selbst die Schwimmweste umlegen (die uns am Anfang doch recht klein vorkamen. Zu zusätzlicher Verwirrung sorgte, dass auf den Schwimmwesten „Junior“ stand...) und weiter ging die Paddeltour den Stora Le hinauf. Immer noch setzte uns der Wind und die Wellen zu, nur langsam kamen wir voran, immer schön am rechten Ufer lang. Gegen Nachmittag waren wir schon ziemlich fertig, wir hielten Ausschau nach unserem nächsten Schlafplatz. Und wieder standen wir vor demselben Problem wie gestern: nichts als steile Felshänge am rechten Ufer. Das linke Ufer schien flacher zu sein, doch eine Querfahrt übers Wasser war unmöglich. Irgendwann entdeckten wir wieder eine kleine Lichtung. Diese entpuppte sich bei näherer Betrachtung als sehr hässlich anzusehendes Rodungsgebiet. Aber immerhin ein relativ ebener Zeltplatz. Da wir nicht wussten, was uns noch erwartet, wenn wir weiter fahren und da es auch schon wieder etwas später war, entschlossen wir uns, diesen Platz zu nehmen. Die Sachen hoch zu schleppen war eine einzige Plackerei (für Günni – ich hatte Mühe, mich selbst heil hoch zur Lichtung und runter zum Wasser zu bringen.
Das Gute war, es gab Feuerholz in Massen. Günni zerhackte mit der Axt einige Baumstammteile und wir hatten gutes, trockenes Holz für mehrere Tage. Nach dem Zeltaufbau gab es Essen. Es war sehr windig und unser Gaskocher wollte das Nudelwasser einfach nicht kochen. Egal, kochen die Nudeln halt nicht...Die Quittung bekamen wir beim Essen. Die Nudeln waren klebrig, pappig, kurz: ungenießbar. Mal abgesehen davon, dass ich immer noch keinen Hunger hatte. Zu groß war die Angst vor Bären, Unwettern und überhaupt war alles viel zu aufregend. Am Abend machten wir wieder ein kleines Feuer, ohne hätte man es bei der Kälte auch kaum aushalten können. Nachts waren es immer zwischen 10 – 7 Grad. Brrr...
Montag, 25.07.2005
Am Montagmorgen dasselbe Bild: bewölkt und windig. Nachdem wir alles unten am Wasser hatten und los wollten, fing es auch noch an zu Regnen. Wir warteten den Schauer ab und paddelten dann los. Das Ziel war eine kleine Insel mitten im Stora Le. Ich wollte eigentlich nur auf Inseln übernachten, weil ich solche Angst vor Bären hatte, aber die ersten 2 Tage gab es auf der Strecke keine Inseln. Der Wind blies kräftig von seitlich hinten links, wir hatten zu kämpfen. In einer kleinen Bucht machten wir Pause und wuschen uns das erste Mal richtig seit Samstag morgen. Auf Höhe der Insel hatten wir dann wieder ein Problem. Wir mussten quer über den See paddeln, um zur Insel zu gelangen und hätten den Wind voll von der Seite gehabt. Aber ich wollte unbedingt zur Insel und so wagten wir das Abenteuer. Wir paddelten beide wie die Blöden links, um nicht zu kentern. Ein Kilometer kann so wahnsinnig lang sein. Wir schafften es ans Ufer, die Sonne kam durch und wir fühlten uns wie Helden. Schnell fanden wir einen Platz fürs Zelt, allerdings hatten wir Mühe, die Heringe in den felsigen Boden zu drücken. Ich war echt glücklich, wir hatten es geschafft, zur Insel zu paddeln, eine tolle Aussicht von dort, die Sonne schien!! und zum ersten Mal hatte ich richtig Kohldampf. Nach einer Inselerkundung und einem Plausch mit unseren deutschen!! Nachbarn aus Pinneberg auf der anderen Seite der Insel gab es Abendbrot (ja, richtig geraten – Nudeln!) und erste Angelversuche von Günni (kein Fisch).
Am Abend machten wir uns zur Westseite der Insel auf, um einen wunderschönen Sonnenuntergang zu sehen und die Nacht zu begrüßen. Diese verbrachten wir dann wieder am Feuer, bevor wir todmüde von unseren heldenhaften Taten in unser Zelt fielen.
Dienstag, 26.07.2005
Der neue Tag sollte viele Erlebnisse bringen. Nach dem Frühstück mit Eiern und Salami packten wir wieder alles zusammen. Unser erstes Etappenziel hieß, bei bewölktem Himmel und wenig! Wind, Nössemark, eine kleine Stadt am Westufer des Sees. Wir mussten einiges einkaufen: Brot, Schinken, Eier, Kekse... Der Weg nach Nössemark war langatmig. Zunächst ging es an unzähligen Inseln hinein in den Fjord, an dessen Ende die Stadt liegt. Knapp 2 Kilometer paddelt man Richtung Stadt. Wir sahen sie am Horizont, aber sie schien kein Stück näher zu kommen. Endlich waren wir am Ziel. Und was sahen meine entzündeten Augen? Eine Dusche!!! Das konnte ich mir nicht entgehen lassen. Ich schnappte Duschbad und Handtuch und genoss meine erste warme Dusche seit Samstag. Traumhaft... Danach ging Günni einkaufen, kam mit einem kleinen Beutel zurück und hatte 20 Euro in Schweden gelassen – „Tante Emma Läden!!“ Es gab auch einen kleinen Imbiss, ich wollte nach Karten gucken und wurde auch fündig. Sie waren zwar sehr hässlich, aber immerhin eine Karte für Mom und Oma! Günni benötigte für seinen 5-Zeilen Text eine halbe Stunde. Diese überbrückten wir bei Pommes mit Ketchup!!(juchuh! - Keine Nudeln!). Jetzt hatten wir uns lange genug hier aufgehalten, wir mussten weiter, die nächste Insel war noch ein Stück entfernt. Also ab ins Boot und weiter gepaddelt. Nach gut 2 Stunden erreichten wir unsere Zielinsel. Wir fuhren einmal drumherum, das beste Plätzchen war schon belegt, aber zum Glück gab es ein weiteres auch nicht zu Verachtendes...
Wir konnten weit über den See gucken und gegen Abend klarte der Himmel auf und die Sonne ließ sich mal wieder blicken. An dieser Stelle mal ein Dank an unseren Blasebalg. Wenn ich mir vorstelle, wir hätten ohne das Ding jeden Tag unsere kostbare Luft aus unseren Lungen in die Luftmatratzen pumpen müssen, nur um sie am nächsten Morgen wieder abzulassen, na dann schönen Dank. Günni fing uns leider wieder keinen Fisch und so gab es...na ihr wisst schon... Auch hatten wir das erste Mal Zeit, uns anderen Dingen zu widmen außer einpacken, auspacken, aufbauen, abbauen, suchen, suchen und nochmals suchen...
Mittwoch, 27.07.2005
Wir konnten es kaum glauben...der Tag begrüßte uns mit heiterem Himmel! Nach einem leckeren Frühstück bei Sonnenschein und den schon bekannten Abbau- und Schlepporgien paddelten wir gen unserem nächsten Etappenziel. Zu Beginn unserer Etappe hatten wir Glück, wir paddelten bei wenig Wind wieder zum Ostufer des Stora Le (wir hatten am Dienstag ja die Seite gewechselt, um nach Nössemark zu gelangen), erst später frischte dieser auf und blies kräftig von seitlich links vorne. Gegen Nachmittag erreichten wir unsere Inseln, ich wollte schon das erst beste Plätzchen nehmen, was uns unter die Augen kam, aber Günni blieb hartnäckig und wollte um die Inseln herum fahren. Zähneknirschend paddelte ich weiter, aber die Sturheit meines Freundes zahlte sich aus. Wir entdeckten ein traumhaftes flaches Plätzchen genau in der Mitte der drei Inseln, die aufgrund des Niedrigwassers zu einer Insel verschmolzen waren. Hinter ein paar Büschen lag der ideale Zeltplatz, doch bevor wir uns wieder an die Arbeit machten, nutzten wir den mittlerweile strahlenden Sonnenschein zu einem kurzen „Intermezzo“ in freier Natur. Später brutzelten in unserer Campingpfanne leckere Bratkartoffeln, die wir in der Abendsonne genossen. Eine Portion hatte ein wenig Grasbeilage, aber wen störte das schon?
Kurz vor Sonnenuntergang machten wir uns auf zur Westseite der Insel, wo uns ein kleiner Sandstrand begrüßte und zum verweilen, bis die Sonne hinter den Wäldern verschwand, einlud. Der Tag endete mit dem obligatorischem Feuer und einmal mehr erfolglosen Angelversuchen. Zufrieden kuschelten wir uns in unser Zelt und beschlossen, den nächsten Tag auf dieser „Trauminsel“ zu bleiben und ein wenig zu relaxen (anders gesagt, den Hintern, den wir uns im Kanu platt gesessen haben, ein wenig Auszeit zu gönnen)
Donnerstag, 28.07.2005
Ich hatte ja ehrlich gehofft, der Sommer würde nach dem gestrigen Tag Einzug erhalten, aber ich bekam vom Wetter gnadenlos „eins auf den Deckel“! Es war bewölkt und – wie sollte es anders sein – windig! So hatte ich mir unseren freien Tag nicht vorgestellt, ich wollte mich eigentlich sonnen und baden. Somit jedoch muss ich zugeben, habe ich mich ein wenig gelangweilt! Günni vertrieb sich die Zeit mit angeln und wurde nebenbei zum Retter meiner silbernen Zigarettendose, die ich am Tag zuvor verloren hatte. Gegen Abend verzogen sich einmal mehr die Wolken uns es wurde sonnig (mich erinnerte das Ganze stark an eine gewisse Landeshauptstadt in Schleswig-Holstein...). Günnis Angelversuche waren endlich von Erfolg gekrönt, er hatte einen Minifisch an der Angel. Viel zu klein natürlich, um ihn zu essen, wir setzten ihn zurück ins Wasser. Aber ich hätte eh nicht gewusst, ob ich einen gefangenen Fisch runter bekommen hätte, schließlich war er am leben und man hätte ihn selbst töten müssen...animalisch – gruslig...! Ich muss gestehen, es war sehr angenehm, mal einen Tag lang nicht herumrennen, schleppen, paddeln, suchen, wühlen,... zu müssen! Nur leider machte mir das Wetter einen Strich durch meine Sonnenbadpläne! Ach ja, was es wohl zu Essen gab?
Gegen Abend trugen mal wieder Deutsche am gegenüberliegenden Ufer zur allgemeinen Erheiterung bei. In die Abendstille hinein wurden alle Camper im Umkreis von einem Quadratkilometer gefragt: „Möchte noch jemand einen Tee?“ Leider kann man ironische Untertöne von Gesagtem schlecht niederschreiben, aber es klang eher so, als ob sich jemand extrem nach gutem deutschen Bier sehnte...
Freitag, 29.07.2005
Das konnte alles nicht wahr sein! Heute, wo unsere Tour weitergehen sollte, schien die Sonne! Also nicht, dass ich mich nicht gefreut hätte, aber hätte sie nicht auch gestern scheinen können...? Und der Oberhammer: Kein Wind!!! Heute verabschiedeten wir uns kurz vom Stora Le und paddelten in den See Foxen hinein. Man konnte merken, das die Gegend belebter wurde, ständig vorbeifahrende Motorboote machten uns das Leben schwer, da wir uns ständig in deren Fahrtwellen quer stellen mussten, um nicht zu kentern. Ich war echt genervt, zumal ich noch Sonnencreme in den Augen hatte und dies höllisch brannte und zu allem Übel musste ich tierisch für „kleine Mädchen“, aber nirgends konnte man anlegen, da es von Campern nur so wimmelte. Wir fanden einen schönen Campingplatz mit einer tollen Aussicht auf einer Insel in der Nähe von Lennartsforts, unser morgiges Etappenziel zum Einkaufen. Doch bevor wir wieder anfingen, uns häuslich einzurichten, genossen wir ca. 2 Stunden die Sonne auf flachen Felsen am Wasser, welches wir bei dem Wetter auch mal komplett an unsere Körper ließen. Nach dem Sonnenbaden testeten wir unsere Luftmatratzen auf Haltbarkeit unter Schwerstbedingungen und machten uns dann auf, die Früchte der Natur, die auf dieser Insel so zahlreich zu finden waren, auch einmal zu sammeln und zu genießen. (die Rede ist von Heidelbeeren!!). Wir pflückten einen Topf voll, von dem wir die Hälfte so genossen und die andere Hälfte zu leckerem Saft verarbeiteten, der später am Feuer heiß getrunken wurde. Dazu gab es ein zweites Abendbrot (Nein, es waren Kartoffeln mit Butter und Salz!!!)
Zuvor wanderten wir wieder gen Westen der Insel und genossen den bisher schönsten Sonnenuntergang, der sich fast 1 1/2 Stunden hinzog. Und wieder hatte Günni Angelglück, aber auch diesmal war der Fisch viel zu klein und durfte weiter leben. Eigentlich ist das auch das Tollste am Angeln - man hat ab und zu Erfolg, auch wenn es nur kleine Fische sind, die dann wieder ins Wasser gesetzt werden. Nach einem langem und erlebnisreichem Tag fielen wir todmüde in unser Zelt, nicht ahnend, was uns der morgige Tag bringen sollte!
Samstag, 30.07.2005
Man glaubt es kaum im Sommer, aber dieser Morgen bescherte uns böhigen Nordostwind!! Die knapp 4 Kilometer nach Lennartsforts wurden auch dementsprechend zur Tortur...starker Wind von der linken Seite...ächz...stöhn...! In Lennartsforts gab es leider keine Duschen, dafür aber einen ganz gut ausgestatteten ICA. Wir gönnten uns den Luxus von Bier (gutes 3,5- prozentige Carlsberg!) und Fleisch! (Schnitzel und Hack). Diesmal hielten wir uns nicht so lange in der Stadt auf, sondern paddelten schnell den Weg zurück. Eine Woche war um, es war Zeit umzukehren und den Stora Le von oben herab zu meistern. Wir hatten Glück auf dem Rückweg, der Wind kam jetzt vom Norden, so hatten wir ihn von vorne, und das Paddeln war nicht ganz so anstrengend. Als wir im Verbindungsstück zwischen Stora Le und Foxen waren, hatten wir den Schutz des Festlandes im Rücken, so dass uns der Wind kaum noch tangierte. Da das Wetter nicht gut war, paddelten wir bis zum späten Nachmittag und fanden dann auf der Insel Trollön einen windgeschützten Zeltplatz. Es fing auch noch an zu regnen, aber da wir mitten im Wald waren, störte uns auch das nicht weiter. Mein linker Schuh und meine Hosenbeine waren nass, da ich mich mal wieder etwas zu blöd angestellt hatte. Ein Bein an Land und das Andere im Kanu ist halt nicht besonders clever, wenn das Kanu dann wegschwimmt. Jetzt galt es aber, das Fleisch zu essen! Gar nicht so einfach, Hack in freier Natur zuzubereiten, aber wir haben es geschafft und auf dem Grill brutzelten leckere Schnitzel und Buletten (=Frikadellen). Wir hatten schon Angst, dass wir zu Vegetariern werden...! Dazu gab es Bier, was kann man sonst noch wollen?
Später am Feuer versuchte ich meinen Schuh zu trocknen, was jedoch erst am morgigen Feuer von Erfolg gekrönt sein sollte. Beim Löschen des Feuers kippte mir auch noch der Grill um. Ich hatte solche Angst, das sich die Glut durch den Boden frisst und der ganze Wald Feuer fängt, dass ich wohl 5 Flaschen Wasser auf die Stelle kippte, die ich natürlich alle erst mal unten am See holen musste. Nein, Günni hat mir nicht geholfen, der war schon im Zelt...grummel...! Was für ein Tag!
Sonntag, 31.07.2005
Ich hätte heulen können. Die Nacht hatte es richtig geregnet und ich hatte vergessen, meine Hose ins Zelt zu holen. Statt nasser Hosenbeine hatte ich nun eine komplett nasse Hose! Wir hatten bis 1.00 Uhr mittags geschlafen, zum Frühstück – oder besser Mittag - gab es Eierkuchen mit dem restlichen Heidelbeersaft von gestern. Mmhh – lecker! Da es sowieso schon spät war, paddelten wir nicht lange, nur ein paar Kilometer zurück zu unserer Trauminsel, auf der wir schon 2 Nächte verbracht hatten. Wir eroberten dasselbe schöne Plätzchen, wie das letzte Mal und ließen den Tag mit Nudeln essen, Sonnenuntergang gucken und Feuer machen, ausklingen! Mein Schuh wurde endlich trocken, auch meine Hose triefte nicht mehr vor Wasser, dafür stank sie jetzt um so mehr nach Rauch!
Montag, 01.08.2005
Am Morgen des neuen Monats wurden wir mit strahlendem Sonnenschein geweckt. Neuer Monat – besseres Wetter??? Mal sehen. Das erste Mal paddelten wir ohne Schwimmwesten, da es so warm war und der Wind sich ebenfalls eine Pause gönnte. Wir passierten die norwegische Grenze, die Landschaft veränderte sich komischerweise wenig. Leider konnten und wollten wir nicht weiter hoch nach Norwegen paddeln, da es von April bis September in Norwegen verboten ist, Feuer zu machen. Bei der „Arschkälte“ gen Abend wäre das allerdings sehr ungemütlich geworden uns so entschlossen wir uns, auf schwedischer Seite zu bleiben. Unser Lager schlugen wir nochmals auf der Insel auf, wo wir schon letzten Dienstag übernachtet hatten. Wir waren ziemlich fertig, da uns der See mal wieder seine Unberechenbarkeit vor Augen geführt hatte. Wir waren ziemlich weit vom Ufer entfernt, da der See ruhig war. Aber plötzlich kam Westwind auf und wir hatten zu kämpfen, das Inselufer trocken zu erreichen. Zu allem Übel fing es auch noch an zu regnen, aber wir vertrieben uns die Zeit gut im Zelt!
Gegen Abend schien dann, wie so oft, wieder die Sonne und Günni versuchte sich ein weiteres mal als Angler – diesmal ohne Erfolg. Nach ein paar schönen Eindrücken vom See (dieser war so spiegelblank, dass die Wolken sich stärker im See spiegelten, als sie in Natura aussahen), fielen wir todmüde auf unsere immer unbequemer werdenden Luftmatratzen (was gäbe ich für ein Bett...!!)!
Dienstag, 02.08.2005
Ein ganz besonderes Highlight würde uns am heutigen Tag erwarten: eine warme Dusche in Nössemark. Wir mussten noch ein paar Dinge für die verbleibenden Tage einkaufen und wenn einem dabei eine Dusche über den Weg läuft, muss man das natürlich ausnutzen. Der Weg nach Nössemark war einmal mehr beschwerlich und lang, der Himmel brachte uns auch keine warmen Sonnenstrahlen, es war sehr bewölkt. Das Ziel erreicht, gingen wir schnell einkaufen, schrieben ein paar – diesmal schönere Karten aus dem „Tante Emma Laden“ – und genossen unsere Dusche. Wie neu geborene Menschen setzten wir unseren Weg, den Stora Le hinunter, fort. Gegen Nachmittag kam starker Südwestwind auf und dieser sollte uns bis Samstag begleiten. Auf der Insel Ragön fanden wir einen Zeltplatz, jedoch gab es hier ziemlich steile Hänge, die das „Geschleppe“ zur Tortur gemacht hätten. Außerdem wollten wir den morgigen Tag noch einmal relaxen und dafür schien uns der Platz nicht schön genug. Zwar war es schon etwas spät, aber es gab noch eine große Insel ca. einen Kilometer weiter. Wir fuhren also weiter, doch der Wind wurde immer stärker. Ich fluchte und war kurz vorm heulen...meine Schultern wollten nicht mehr, gegen meinen Nacken war eine Stahlplatte ein Sch...dreck und mein Hintern war sowieso schon flach wie eine Flunder. Zum Glück lag die Insel in einer größeren Bucht des Sees, somit paddelten wir das letzte Stück relativ windgeschützt. Wir fanden auch ein tolles Plätzchen, mit der Gewissheit, das, wenn morgen die Sonne scheint, wir den ganzen Tag Sonne hätten. Leider lag die Insel zu dicht am Festland, einen Sonnenuntergang würden wir hier nicht sehen. Diesen sah jedoch heute sowieso wohl niemand, es wurde immer grauer und kälter. Nur unser Feuer spendete Wärme, wir tranken Bier und hofften auf Besserung am nächsten Tag.
Mittwoch, 03.08.2005
Keine Wetteränderung in Sicht...grummel! Der Wind pfiff uns um die Ohren und ich hatte furchtbare Angst, dass die Bäume umstürzen und uns erschlagen würden! Nach dem Frühstück erkundeten wir unsere kleine Insel, die von tiefen Tälern und steilen Hängen durchzogen war. Nach einer kurzen Rast machten wir uns auf, auch die große Schwesterinsel zu entdecken. Auch hier gab es tiefe Schluchten, dichten Wald, steile Hänge, morastigen Boden, viel zu viele Mücken und überhaupt war mir das alles zu abenteuerlich! Aber ich hielt tapfer durch und nach ca. 2 Stunden landeten wir wieder sicher bei unserem Zeltplatz. Zuvor hatten wir noch einen grandiosen Blick vom höchsten Punkt der Insel in einen Fjord des Stora Le. Und die sportliche Betätigung hörte auch nach der Klettertour nicht auf... - ich dachte, wir wollten einen Tag relaxen??!!
Später fing es an zu regnen, und es regnete und regnete und regnete...Entschuldigung!! Und natürlich gab es Wind, Wind und nochmals Wind...! Zum ersten Mal machten wir kein Feuer, sondern vertrieben uns die Zeit mit „Galgenraten“ im Zelt, bevor wir dann schon gegen elf Uhr schlafen gingen. Sport macht müde!
Donnerstag, 04.08.2005
Sonnenstrahlen kitzelten uns aus dem Zelt. Nur der Wind kam nicht zur Ruhe. Nach dem Frühstück – die Frisur saß - paddelten wir los. Es sollte eine lange und anstrengende Etappe werden. Das Westufer des Stora Le ist zerklüfteter als das Ostufer. Viele Buchten und Landvorsprünge galt es zu überwinden. Der Wind kam von seitlich vorn rechts und ließ das Wasser durch die langen Buchten zu schäumenden Wellen wachsen. Ein Glück, dass wenigstens die Sonne schien, so machte es Spaß, auf den Wellen zu reiten. Nach vielen Pausen erreichten wir unser Zielgebiet, leider war die einzig brauchbare Insel schon besetzt. Wir mussten einen Lagerplatz auf dem Festland finden. Nach einer kurzen Suche zu Fuß wurden wir auch fündig. In einem Waldstück fanden wir einen relativ windgeschützten Zeltplatz. Nur leider kam meine Angst vor Bären wieder auf. Diese wurde erst entschärft, als wir in der Nähe ein größeres bewohntes Grundstück entdeckten. Und wir fanden auch noch einen traumhaften Zeltplatz auf einer Miniinsel. Tolle Aussicht und null Wind. Dummerweise hatten wir unser Zelt schon aufgebaut. Egal! Wir genossen noch ein paar Stunden Sonne auf den Felsen am Wasser, badeten und stärkten uns mit lecker belegten Broten. Zum Abendbrot gab es natürlich Nudeln, später dann noch Bier und Gin am Feuer. Ein bisschen Wehmut kam auf. Dies würde unsere letzte Nacht in freier Natur sein. Andererseits freuten wir uns auf zu Hause, unser warmes Bett, ein Klo und ordentlich gekochtes Essen.
Freitag, 05.08.2005
Die letzte große Paddeltour zurück nach Ed stand an. Die Sonne ließ sich ab und zu blicken, den Wind spürten wir die ganze Zeit. Es ging schleppend voran. Die Wellen wuchsen auf teilweise einen halben Meter, zum Glück alle von vorn. Der See schien uns seine ganze Kraft und Stärke noch einmal zeigen zu wollen. Das letzte Stück war gerade, schon früh konnten wir die Stadt in der Ferne erahnen. Die letzten Kekse mussten bei unseren Pausen dran glauben, bevor wir nach gut 4 Stunden das Ende des Sees erreichten. Ein letzter Blick zurück auf diesen langen und mächtigen See und wir gingen, befriedigt, dass wir es geschafft hatten, an Land. Nun hieß es, ein letztes Mal ausladen, Sachen schleppen und Zelt aufbauen. Für den Platz zahlten wir 50 Kronen pro Person!!!, eine warme Dusche sollte 20 Kronen kosten. Abzocke pur! Egal, wenigstens wurde uns der Parkplatz nicht berechnet, das wären dann auch noch mal 200 Kronen gewesen. Mit dem Auto fuhren wir nach Ed, tankten das Auto voll und gingen ein wenig Proviant für die Fahrt einkaufen. Zurück auf dem Zeltplatz, pflückten wir Himbeeren und verspachtelten eines unserer letzten Nudelgerichte. Es fing an zu regnen und wir verzogen uns in ein großes Tipizelt. Wir machten Feuer, tranken den letzten Gin und genossen die Himbeeren. Später gesellte sich ein Ehepaar aus Dänemark zu uns, mit dem wir uns 2 Stunden in einem „Deutsch-Englisch-Mischmasch“ unterhielten. Zufrieden fielen wir auf unsere Luftmatratzen, mit der Gewissheit, es wird die letzte Nacht auf diesen Dingern sein!
Samstag, 06.08.2005
Die Nacht war kurz, halb acht klingelte der Wecker. Wir wollten noch vor zehn los, damit wir es bis acht Uhr zu „Minimal“ in Kiel schaffen, um noch fürs Wochenende einzukaufen. Ein letztes Mal Frühstück mit Rühreiern in freier Natur, ein letztes Mal Zelt abbauen und alles zusammen packen! Gegen zehn ging es dann tatsächlich los Richtung Heimat. Wir sagten dem Dalsland und Schweden Adieu. Die Fahrt war lang und für mich persönlich ziemlich langweilig. Immer mehr deutsche Autokennzeichen tauchten auf, ein untrügliches Zeichen dafür, das wir dem Ziel näher kamen. Fünf Minuten nach acht Uhr standen wir dann auch auf dem Parkplatz vor unserem Haus 14! Zum Glück gibt es einen Pizzaservice! Das erste, was ich tat, war, das Klo zu begrüßen. Einfach draufsetzten und los geht’s. Nicht erst mit einem Spaten losgehen müssen, ein Plätzchen suchen, ein Loch graben und in einer Stellage verharren müssen, in der man auf Dauer Wadenkrämpfe bekommt! Als zweites begrüßte ich die Dusche. Es war eine sehr innige Wiedersehensfreude, so etwa knapp eine halbe Stunde dauerte das Ritual. Das Dritte war dann, sich auf Pizzabrötchen und Pizza zu stürzen. Aber der Urlaub war noch nicht vorbei. Also doch wieder auspacken, Sachen ordnen und einräumen und das Schlimmste: Wäsche sortieren (mief...). Ganze acht Maschinen und zwei Trockener liefen am Sonntag auf Hochtouren. 13 Filme wurden verpackt, am Montag zu „Schlecker“ gebracht, am Donnerstag abgeholt. (freu, freu...)!
Es war ein anstrengender und manchmal mich verzweifeln lassender Urlaub, aber die Stimmung, die Ruhe, die Natur und der wunderschöne und charismatische See Stora Le, der uns wieder heil in die Zivilisation entließ, werden mir unvergessen in meinem Herzen bleiben. Danke an Günni, für die grandiose Idee, eine Kanutour in Schweden zu machen.
Nachwort
Ich hoffe, man konnte diesem Reisebericht entnehmen, dass ein Kanuurlaub in Schweden durchaus eine lohnende Alternative sein kann. Auch wenn man hierbei einmal eine Zeit lang auf den gewohnten Luxus verzichten muss, entschädigen die Ruhe, die Abgeschiedenheit und die wunderbare Natur doch für so manche Strapazen, die man bei so einer Tour durchleben muss. Und sollte der Eine oder Andere jetzt vielleicht darüber nachdenken, eine ähnliche Tour zu unternehmen, so wollen wir Euch hier noch ein paar Tipps mit auf den Weg geben.
Proviant: Es empfiehlt sich, auf jeden Fall genügend Proviant aus der Heimat mitzunehmen. Dies hat zwei Gründe. Erstens sind Einkaufsmöglichkeiten in so abgeschiedenen Gebieten wie dem Stora Lee im Dalsland eher dünn gesät. Daher kann es schon mal vorkommen, dass man mehrere Tage auf Nachschub verzichten muss. Zweitens trifft man hier eher auf kleine Tante-Emma-Läden mit entsprechendem Preisniveau. Wir persönlich haben uns für Pasta-Snacks und Nudel-Gerichte entschieden. Diese haben den Vorteil, dass sie leicht sind, wenig Platz wegnehmen und dass es sie in vielen Variationen gibt. Hier auch noch ein Hinweis zum Trinkwasser: Im Stora Lee befindet sich bestes Trinkwasser. Bei anderen Seen würde ich mich an eurer Stelle lieber noch einmal informieren. Das Wasser ist jedoch allgemein in Schweden sehr sauber.
Kartenmaterial: Für jede Kanutour empfiehlt es sich, detailliertes Kartenmaterial dabei zu haben. Sonst kann es schon nach wenigen Kilometern passieren, dass man keine Ahnung mehr hat, wo man eigentlich ist. Für das Gebiet des Dalslandkanals empfiehlt sich die Broschüre: „Kanuland“. Hier findet man auf 40 Seiten sehr gutes Kartenmaterial und zusätzlich noch nützliche Informationen, zum Beispiel zu den offiziellen Übernachtungsplätzen (für Gruppen mit mehr als 6 Personen vorgeschrieben) oder die Adressen von Kanuverleihern in dem Gebiet.
Ausrüstung: Was man so dabeihaben sollte: Kleidung für jede Wetterlage; Campingkocher (wir haben etwa alle drei Tage eine neue 360ml-Kartusche gebraucht); Camping-Kochset (ist klein und leicht); Grill (nicht nur zum Grillen, darin lässt sich auch wunderbar ein Lagerfeuer entfachen); eine wasserdichte Tonne für Wertsachen, Portemonnaie etc. (kann man beim Kanuverleih mieten); große Müllbeutel (zum Rucksäcke verpacken); Abdeckplane für schlechtes Wetter; Klappspaten; Luftmatratze plus Blasebalg (Ihr habt meist keine Wiese als Lagerplatz und nur mit ner Isomatte auf ner Baumwurzel kann ganz schön unbequem werden); gutes Kartenmaterial; genug Proviant (man weiß nie, wie das Wetter wird!); Notapotheke, Mückenschutz, Sonnencreme.
Jedermannsrecht: Auch, wenn man dies immer und immer wieder liest, möchte ich an dieser Stelle doch noch einmal darauf hinweisen: Das Jedermannsrecht ist ein großes Privileg und mit der Pflicht verbunden, die Natur zu bewahren! Hinterlasst Eure Lagerplätze also in genauso gutem Zustand wie bei der Ankunft! Es ist schließlich in letzter Zeit immer wieder darüber nachgedacht worden das Jedermannsrecht abzuschaffen. Und das will doch wohl keiner von uns, oder?!
Offizieller Übernachtungsplatz oder selbst suchen? Im Gebiet des Dalslandkanals gibt es ein gut ausgebautes Netz offizieller Übernachtungsplätze. Diese sind unter Anderem in der Broschüre „Kanuland“ verzeichnet. Diese Plätze sind für Gruppen mit mehr als 6 Personen vorgeschrieben und kosten derzeit 30 SEK pro Person und Nacht. Dafür bieten sie eine Wetterschutzhütte, Feuerplatz und Holz, eine Toilette und teilweise Mülltonnen. Wir haben uns jedoch dafür entschieden, auf eigene Faust zu suchen. Dies hat den Vorteil, dass man für sich ist und oft auch die schöneren Plätze findet. Meist sind diese Plätze jedoch nur für ein oder zwei Zelte geeignet und man muss eben auch mal ein bisschen länger suchen.